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Es tut mir Leid

Für Dich kommt zur Zeit nur eine Zahnzusatzversicherung in Frage. (ambulant, stationär und Zahn) Bei Interesse schicke mir eine E-Mail an: tino.lippert@dein-pkv-experte.de
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Versicherungspflicht- und Beitragsbemessungsgrenze werden angehoben! Das musst Du jetzt wissen.

Wie hoch ist die Versicherungspflichtgrenze für die Krankenversicherung in 2020?

62.550€ Brutto-Jahreseinkommen für die Versicherungspflichtgrenze.
56.250€ Brutto-Jahreseinkommen für die besondere Versicherungspflichtgrenze.

Ab wann steigt die Versicherungspflichtgrenze für die private Krankenversicherung?

Sie steigt zum 1.1.2021.

Welches Bruttoeinkommen benötige ich in 2021 um in die Private Krankenversicherung wechseln zu können?

Die Versicherungspflichtgrenze steigt ab 01.01.2021 von 62.550€ auf 64.350€ Brutto-Jahreseinkommen, das hat das Kabinett am 14.10.2020 beschlossen.

Wie hoch ist die Beitragsbemessungsgrenze für die Krankenversicherung in 2020?

56.250€ Brutto-Jahreseinkommen.

Wie hoch ist die Beitragsbemessungsgrenze der Krankenversicherung in 2021?

58.050€ Brutto-Jahreseinkommen.

Was ist eine Versicherungspflichtgrenze und für wen gilt sie? Warum gibt es eine Versicherungspflichtgrenze überhaupt?

Seit dem Jahr 2003 übersteigt die Versicherungspflichtgrenze (auch Jahresarbeitsentgeltgrenze/ JAEG genannt) die Beitragsbemessungsgrenze deutlich. Mit dem Anheben wollte die Regierung eine zu starke Abwanderung von Mitgliedern der gesetzlichen in die private Krankenversicherung verhindern.

Was ist der Unterschied zwischen der Beitragsbemessungsgrenze und der Versicherungspflichtgrenze?

Die Versicherungspflichtgrenze stellt den Betrag fest ab dem die Pflichtversicherung in der gesetzlichen Krankenkasse entfällt, also ab welchem Einkommen man die Möglichkeit hat in die Private Krankenversicherung zu wechseln.
Die Beitragsbemessungsgrenze dagegen ist der Höchstbetrag, der als Beitragsbemessung für die Sozialabgaben der gesetzlichen Versicherung gilt.

Wie stark steigt der Beitrag in der PKV/ GKV durch die Anpassung der Beitragsbemessungsgrenze?

Der maximale Beitrag zur gesetzlichen Krankenversicherung steigt um 33,22€ pro Monat.
Die Beiträge zur PKV sind nicht an die Beitragsbemessungsgrenze, sondern an die vereinbarten Leistungen gekoppelt.
Positiv für Arbeitnehmer: Der maximale Arbeitgeberzuschuss zur Privaten Krankenversicherung steigt in 2021 um 16,61€ pro Monat da er sich an die Beiträge zur GKV anlehnt.

Was passiert wenn man unter die Versicherungspflichtgrenze fällt?

Wird im Kalenderjahr die Jahresarbeitsentgeltgrenze unterschritten, tritt im Zeitpunkt des Unterschreitens sofort die gesetzliche Krankenversicherungspflicht ein.

Was bedeutet die „besondere Versicherungspflichtgrenze“?

Die allgemeine Versicherungspflichtgrenze ist von der besonderen Versicherungspflichtgrenze zu unterscheiden. Diese ist wiederum nicht zu verwechseln mit der Beitragsbemessungsgrenze (BBG), auch wenn die Beträge identisch sind: Die besondere Versicherungspflichtgrenze gilt für Arbeitnehmer, die zum 31. Dezember 2002 privat versichert waren und zum 1. Januar 2003 aufgrund der Unterschreitung der allgemeinen Jahresarbeitsentgeltgrenze wieder in der gesetzlichen Krankenversicherung versicherungspflichtig geworden wären. Ebenso wie die allgemeine PKV-Grenze ist sie abhängig vom Bruttogehaltsniveau und wird daher jedes Jahr neu angeglichen.

Gerade in Zeiten der Corona-Pandemie wichtig: Kann ich auch bei Arbeitslosigkeit privat versichert bleiben?

Wer bei einem privaten Unternehmen versichert ist, arbeitslos wird und deshalb Arbeitslosengeld oder Unterhaltsgeld bezieht, wird grundsätzlich in der GKV versicherungspflichtig (Ausnahmen gibt es bei Bezug von Hartz IV). Versicherungsfrei bleiben Privatversicherte allerdings, wenn sie das 55. Lebensjahr vollendet haben und in den letzten fünf Jahren vor Eintritt der Versicherungspflicht nicht gesetzlich versichert waren. Damit einher geht jedoch die Bedingung, dass diese Personen mindestens die Hälfte dieser fünf Jahre versicherungsfrei, von der Versicherungspflicht befreit oder aufgrund hauptberuflicher Selbständigkeit nicht versicherungspflichtig waren.

Fazit:

Der Krankenversicherungsschutz sollte jedes Jahr auf den Prüfstand gestellt werden. Beitragsgrenzen, Leistungskataloge und viele andere Dinge ändern sich stetig – hier sollte man stets das Beste für sich herausholen und vor allem auf Sicherheit bauen. Ich stehe Dir hier an Deiner Seite und berate ausschließlich in Interesse des Kunden und nicht der Gesellschaft! Kontaktiere uns gern, wir sind jederzeit erreichbar.

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Quellen: https://www.bmas.de/DE/Presse/Meldungen/2020/referentenentwurf-zur-sozialversicherungs-rechengroessenverordnung.html#:~:text=Die%20wichtigsten%20Rechengr%C3%B6%C3%9Fen%20f%C3%BCr%20das%20Jahr%202021%20im%20%C3%9Cberblick&text=Die%20Beitragsbemessungsgrenze%20in%20der%20allgemeinen,%3A%206.450%20Euro%2FMonat)