Loading...

Es tut mir Leid

Für Dich kommt zur Zeit nur eine Zahnzusatzversicherung in Frage. (ambulant, stationär und Zahn) Bei Interesse schicke mir eine E-Mail an: tino.lippert@dein-pkv-experte.de
jetzt E-Mail verfassen


PKV-Versicherten drohen 2021 drastische Beitragserhöhungen

Auch in diesem Jahr drohen in einigen Tarifen der privaten Krankenversicherung weitreichende Beitragsanpassungen.

Welche Privaten Krankenversicherungen sind 2021 von Beitragserhöhungen betroffen?

Laut unseren Informationen drohen Anpassungen bei diesen Gesellschaften:

  • Allianz
  • Alte Oldenburger
  • Arag
  • AXA
  • Barmenia (von +6,8% bis zu +17,2%, Quelle: Barmenia)
  • BBKK
  • Concordia
  • Continentale
  • Debeka (2021: +Ø17,6%, Quelle: finanzen.de)
  • DKV
  • Generali (ehem. Central)
  • Gothaer
  • Hallesche
  • Hanse Merkur (Nur Neukunden bis zu 19%)
  • HUK (Beitragsanpassungen ab 01.03.2021)
  • Inter
  • Münchener Verein
  • Nürnberger
  • R+V
  • SDK
  • Universa
  • UKV
  • Württembergische

Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, wird jedoch laufend ergänzt.

Wann werden die Beiträge überhaupt angepasst?

Krankenversicherer prüfen im Vorbetrachtungszeitraum die Ausgaben.

  • Fällt die Kostensteigerung unter 5% aus wird der Beitrag nicht angehoben.
  • Ab 5% kann der Versicherer die Beiträge erhöhen.
  • Liegt die Steigerung über 10% muss der Versicherer den Beitrag anpassen.

Sobald die Mathematiker die Erhöhung berechnet haben muss diese von einem Treuhänder bestätigt werden. Sobald dies geschehen ist werden die Kunden mit einer entsprechenden Begründung schriftlich informiert, dies geschieht zumeist im November.

Niedrige Zinsen werden in 2021 als Hauptgrund für Beitragserhöhungen genannt.

Was kann ich gegen die Anpassung meiner PKV-Beiträge tun?

  • PKV-Tarifoptimierung mit internem Tarifwechsel bei der bestehenden Versicherungsgesellschaft nach § 204 VVG
  • Kündigen (Frist: 1 Monat ab Kenntnisnahme der Erhöhung, mindestens aber bis 31.12.2020)

In jedem Fall gilt abzuwägen welche Chancen und Risiken sich bieten, man beachte hier vor allem die Übertragung der Altersrückstellungen sowie die erneute Gesundheitsprüfung bei einem Wechsel.

Zur Einordnung

Insgesamt bleibt jedoch zu betonen dass der Beitragssatz in der PKV nach wie vor geringer steigt als der in der GKV.
Laut dem PKV-Verband stiegen seit 2010 die Beiträge in der GKV um durchschnittlich 3,8% p.a. und die der PKV nur um durchschnittlich 2,3% p.a.

Du möchtest mehr erfahren?
Schreib uns!